Ambulante Familienhilfen

Ambulanter Beratungsdienst (AmBera)

Ambulante Familienhilfen

Das Angebot

Das ambulante Beratungsangebot ist für Familien und Lebensgemeinschaften mit Kindern und Jugendlichen, die in eine Krise geraten sind. Es wird im Einzelfall über ein Hilfeplanverfahren mit dem auftraggebenden Jugendamt abgestimmt.

  • Sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH)
  • Intensive Krisenberatung
  • Erziehungsberatung
  • Familientherapie
  • Clearing
  • Elterncoaching
  • Begleiteter Umgang

Das Team

 

Marcus Henkel

Diplom-Sozialarbeiter
Systemischer Familientherapeut
Multifamilientherapeut

m.henkel@jugendheim-marbach.de
0178 – 16 74 193

Anna-Kristen Hentschke

Diplom-Pädagogin
Systemische Beraterin

a.hentschke@jugendheim-marbach.de
0176 – 700 42 819

Lena Hoffmann

Diplom-Pädagogin
Systemische Familientherapeutin i.A.

l.hoffmann@jugendheim-marbach.de
01590 – 680 15 21

Tobias May

Diplompädagoge –
Systemischer Familientherapeut
Ausbildung in klientenzentrierter Beratung
Multifamilientherapeut

t.may@jugendheim-marbach.de
0174 – 69 98 514

Katja Meißner

Diplom-Sozialpädagogin
Erzieherin
Systemische Beraterin

k.meissner@jugendheim-marbach.de
0176 – 22 11 90 30

Anna Reinisch

Diplompädagogin
Systemische Familientherapeutin

Armin Schreiber

Diplompädagoge –
Systemischer Familientherapeut
Ausbildung in klientenzentrierter Beratung
Multifamilientherapeut

a.schreiber@jugendheim-marbach.de
0176 – 56 72 83 05

Kerstin Springer

Diplom-Sozialpädagogin
Systemische Familientherapeutin

k.springer@jugendheim-marbach.de
0174 – 98 23 616

Esther Ziegler

Diplom-Pädagogin
Ausbildung in Kommunikationspsychologie
Systemische Familientherapeutin

e.ziegler@jugendheim-marbach.de
0174 – 98 08 428

Unsere Arbeitsweisen

  • niedrigschwellig: die Unterstützung ist für die Familien kostenlos
  • aufsuchend: wir arbeiten auch im Lebensumfeld der Familien
  • wertschätzend: Offenheit und Toleranz gegenüber verschiedenen Lebensentwürfen und Wertvorstellungen
  • konkret: wir packen auch mit an
  • ressourcenorientiert: wir setzen an den Fähigkeiten / Kompetenzen / Möglichkeiten der Familien an und bauen diese gemeinsam mit ihnen aus
  • Hilfe zur Selbsthilfe: im Vordergrund steht die Autonomiestärkung
  • systemisch: wir arbeiten mit der ganzen Familie an Veränderungsmöglichkeiten und betrachten Verhaltensauffälligkeiten / Symptome als bestmöglichen Lösungsversuch
  • lösungsorientiert: Problemanalyse dient der Lösungsfindung
  • handlungsorientiert: Erweiterung des Verhaltensrepertoires

Qualitätsstandards

Die ambulante Eltern- und Familienberatung ist ein niedrigschwelliges, aufsuchendes Beratungs- und Unterstützungsangebot, das im Lebens- und Wohnumfeld der Familien angesiedelt ist.

Auftragsklärung, Umfang und Zielsetzung werden gemeinsam mit Familie und Jugendamt erarbeitet und regelmäßig in Hilfeplangesprächen abgeglichen, bzw. modifiziert.

Durch die Orientierung an den Ressourcen der Familien mit professioneller Hilfe sollen Fähigkeiten und Kompetenzen der einzelnen Familienmitglieder gestärkt werden, um so Eigenverantwortung und Autonomie zu reaktivieren und das vorhandene Selbsthilfepotential zu fördern.

Die Familien werden darin unterstützt, eigene Lösungsideen zu entwickeln und in kleinen Schritten umzusetzen.

Anlass für die Empfehlung von ambulanter Familienberatung durch professionelle Helfer (in der Regel SozialarbeiterInnen des Jugendamtes, Lehrer, Frühförderstellen usw.) ist häufig eine kurze oder bereits länger andauernde Krise in der Familie, die oft mit Veränderungen in der Familienstruktur in Zusammenhang steht und mit den der Familie zur Verfügung stehenden Handlungsmustern nicht alleine bewältigt werden kann.

Veränderungen innerhalb der Familie können sein: Trennung/Scheidung, Partnerwechsel oder Ablösungsbestrebungen von Jugendlichen. Krisenhafte Überforderungssituationen von Eltern (-teilen) treten auch oft auf in Zusammenhang mit erlebten Gewalterfahrungen, (psychischen) Erkrankungen, Arbeitslosigkeit und finanziellen Belastungen.

Häufig werden eskalierende Situationen sichtbar durch Schulschwierigkeiten einzelner Kinder, psychosomatische Symptome, Straffälligkeit, Konzentrationsstörungen, Alkohol-, Drogen- und Medikamentenmissbrauch.

AmBera bietet die Chance zur intensiven Krisenintervention und auch zur längerfristigen Krisenbegleitung mit dem Ziel, die elterlichen Kompetenzen zu reaktivieren und dadurch langfristig Unabhängigkeit von institutionellen Hilfen zu erlangen. In der Regel besteht gerade in der krisenhaften Einstiegsphase eine erhöhte Bereitschaft zu Veränderung und Zusammenarbeit.

Die Einbindung offizieller und inoffizieller Netzwerke des familiären Umfeldes wie Betreuungs- und Beratungseinrichtungen im Sozialraum, Hilfe innerhalb von Nachbarschaft, Verwandtschaft usw. ist wesentlicher Bestandteil der ambulanten Familienberatung. Neben der kontinuierlichen ambulanten Familienberatung bietet AmBera Beratung und Hilfestellung bei Schwierigkeiten in der Ausübung des Umgangsrechtes (Begleiteter Umgang).

Freie Plätze

Für Anfragen wenden Sie sich bitte direkt an
ambera@jugendheim-marbach.de

Lage

  • Marburg Stadt und Kreis Marburg-Biedenkopf

Rechtsgrundlage

SBG VIII §§27 und 31

Ansprechpartner*innen

Marcus Henkel
Anna-Kristen Hentschke
Lena Hoffman
Tobias May
Katja Meißner
Armin Schreiber
Kerstin Springer
Esther Ziegler

Kontakt

Schwanallee 44
35037 Marburg
Tel.: 06421 / 99 28 40
Fax.: 06421 / 99 28 49
E-Mail: ambera@jugendheim-marbach.de

Weitere Angebote

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Tagesgruppe Schwanallee

Jugendwohngruppe Erlengraben

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Betreutes Wohnen

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